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Stuhlinkontinenz
Für viele hauptsächlich ältere Patientinnen ein schamvoll stillschweigend akzeptiertes Leiden, das bis zu sozialer Isolation führen kann und häufig mit geringem Aufwand auch in hohem Lebensalter therapiert werden kann. Begleitend zu unserem konservativen und ggfs. ambulant-operativen Therapieregime führen wir eine Ernährungs- und Bewegungstherapie durch, die unseren ganzheitlich medizinischen Anspruch eines Gesamtkonzepts zur Genesung des Patienten unterstreicht.
In Zeiten von Bewegungsmangel und chronischer Verstopfung sowie zunehmender Allergisierung, ggfs einhergehend mit Reizdarmsymptomen, ein vielfach wohlwollend akzeptierter Therapieanspruch. Z ahlreiche chronische Erkrankungen des Enddarmes haben Entleerungsstörungen zur Ursache. Hierzu gehört vor allem die Schliessmuskelschwäche oder Inkontinenz in Ihren verschiedenenen Ausprägungen. Degenerative Veränderungen der Beckenbodenmuskulatur und / oder der versorgenden Nerven können bis zum kompletten Darmvorfall, dem Analprolaps, und zum Verlust der Wind- und Stuhlkontrolle führen. Konservativ therapeutisch kommt unter anderem das Biofeedback-Training, bei dem wir mit neuesten Entwicklungen der Technik, die erst seit 2002 auf dem Markt verfügbar sind, ein elektronisch gesteuertes Muskel- und Nerventraining im Beckenbodenbereich, die sog. EMNT-Therapie, zur Anwendung bringen.
Operativ kommen neue Techniken wie die Einbringung eines Analbandes mit Wiederherstellung der Kontinenzfunktion durch nervale Stimulation im Sakralbereich zur Anwendung.
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