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Sportmedizin
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Die Sportmedizin beschäftigt sich mit vielen Aspekten des Sportes. Die nachfolgenden
Stichworte sind nur unvollständig und auch nicht gegeneinander streng abgrenzbar. Sie verdeutlichen jedoch die Komplexität der Aufgaben,
Probleme und Fragestellungen die sich unter dem Dach der Sportmedizin verbergen.
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Verein für Leibesübungen Kirchheim unter Teck |
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Sporttraumatologie |
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Sportschäden |
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Trainingsbetreuung und -planung |
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Wettkampfbetreuung des Sportlers |
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Eingangs- und Zwischenuntersuchungen des Sporlers |
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Herz-Kreislauf beim Sportler |
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Leistungsphysiologie |
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Immunologie des Sports |
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Endokrinologie des Sportlers |
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Neurologie |
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Regeneration und Rehabiltiation |
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Ernährungsforschung und Substitution |
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Biokinetische Messverfahren |
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Behindertensport |
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Schulsport |
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Sportartspezifische Beurteilung |
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Eine wesentliches Aufgabengebiet ist die Sporttraumatologie.
Wesentliche Aufgaben sind die Vorbeugung, Erstversorgung und Rehabilitation von Sportverletzungen und Sportschäden.
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Drei einfache Grundregeln:
1.) Seien Sie fit für Ihre persönliche Sportart!
2.) Wärmen Sie sich sorgfältig auf!
3.) Benutzen Sie die richtige Ausrüstung und die richtige Technik!
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Während Sportverletzungen oder Sportunfälle meist reversible Geschehen bezeichnet, sind
Sportschäden meist als irreversible Geschehen einzuordnen.
Statistische Zahlen zu Sportunfällen:
In Deutschland kommt es pro Jahr zu ca. 500 000 Verkehrsunfällen mit Personenschaden.
Demgegenüber stehen jährlich ca. 1 500 000 Sportunfälle. Die besondere Bedeutung der Sporttraumatologie spiegelt sich in diesen Zahlen
wieder.

"Der Fußball führt - nach der aboluten Zahl der Verletzungen gesehen- die Statistik an.
Diese Spitzenposition ergibt sich jedoch nicht, weil er im Verhältnis zu anderen vergleichbaren Sportarten besonders risikoreich ist, sondern weil er die in Deutschland am häufigsten betriebene Sportart darstellt. Bei Männern führt er sogar mit 58 %, bei den Frauen liegt er mit 8 % an 5. Stelle."
(Heribert Gläser: ARAG Auswertungsstelle für Sportunfälle)
"Sportverletzungen behandeln heißt daher, optimale Wiederherstellung in kürzester Zeit" (Prof. Hess)
Die Behandlung der Sportverletzungen leitet sich von den allgemeinen chirurgisch-orthopädisch-traumatologischen Erfahrungsgrundsätzen
der Unfallbehandlung ab. Es haben sich jedoch - insbesondere unter den ständig wachsenden Ansprüchen des Leistungssportes - ab auch des
zunehmenden Breitensportes - besondere Behandlungsmethoden entwickelt, die in erster Linie für Sportmediziner, aber auch für Sportlehrer,
Trainer, Übungsleiter und nicht zuletzt für den Sportler selbst interessant sind.
Hauptverletzungen bei Sportunfällen:
Prellungen und Distorsionen (ca. 35 %)
Frakturen und Luxationen (ca. 28 %)
Muskel-, Sehnen-, Bandverletzunge (ca. 21 %)
Verteilung der Verletzungen:
Untere Extremität (ca 52 %)
Obere Extremität (ca 27 %)
Kopf (15 %)
Rumpf (6 %)
Sportartspezifische Unfallverhütung am Beispiel Fußball
Untersuchungen haben gezeigt, daß es bei Unfällen im Kinder- und Jugendfußball
vor allem zu Verletzungen im Bereich des oberen Rumpfes, der Arme und des Kopfes kommt.

Als Ursache werden geringere Bewegungserfahrung der heutigen Kinder diskutiert.
Die sich daraus ableitenden Defizite hinsichtlich Koordination, Aufmerksamkeit und Ausdauer führen in den Zweikampfsituationen zu den
oben genannten Verletzungsmustern. Dazu kommt, daß Kinder vermindert zu einer "allgemeinen Aufmerksamkeit" fähig sind, ein kleineres
Gesichtsfeld haben und eine bis zu doppelt so lange Reaktionszeit wie Erwachsen haben.
Unfallverhütung in diesem Altersbereich bedeutet vor allem Training der Koordination, Aufmerksamkeit im Zweikampf und Ausdauer.
Während bei den 22-35 jährigen Fußballern die Knieverletzungen überwiegen, kommt es bei den Junioren (15-21 Jahre) am häufigsten
zu Verletzungen des Sprunggelenkes. Auffallend ist der sprunghafte Anstieg bei den 16-18jährigen. Bei 4 von 5 Sprunggelenksverletzungen
kommt es zu Bänderrissen bez. - zerrungen.
(oben genannte Zahlen basieren auf den Sportunfallanalysen und Sportunfallverhütungsbroschüren der ARAG-Versicherung - H. Gläser
und Dr. rer.nat. Th. Henke)
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