1.) Hyaluronsäure - ein Fortschritt in der Arthrosebehandlung?
Gelenkflüssigkeitsersatz
Auch mit der Anwendung von Hyaluronsäure in der modernen Arthrosebehandlung bleibt der bekannt Grundsatz:- Arthrose ist nicht heilbar - bestehen.
Hyaluronsäure kann aber vorübergehend die viskoelastischen Eigenschaften der gestörten Gelenkflüssigkeit verbessern.
Aber die Wirkung von Hyaluronsäure hat nicht nur eine mechanische Schmier- und Pufferfunktion, zusätzlich wird eine positive Beeinflussung der Schmerzrezeptoren im Gelenk diskutiert.
Die Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff, der an verschiedenen Orten im Körper des Menschens vorkommt, so unter anderem auch in den Gelenken:
Durch chemische Aufbereitung wird eine besonders zähflüssige (=Viskosität) und damit mechanisch hochwertigere Substanz erzielt. Ihre viskoelastischen Eigenschaften übertreffen die einfache körpereigene Hyaluronsäure auf Grund der besonderen Molekularstruktur im Sinne einer Mehrfachvernetzung.
Vereinfacht ausgedrückt, zeigt diese Substanz im geschädigten Knie eine optimale Schmierung und Stoßdämpfung, verbessert darüber hinaus die Ernährung des Knorpels, wodurch das Fortschreiten der Arthrose gemindert wird.
Hyaluronsäurepräparate sind im Zulassungsverfahren für Medizinprodukte umfangreich klinisch geprüft worden und seit vielen Jahren im Einsatz.
Es gibt verschiedene Präparate auf dem Markt, die sich vor allem in der Viskosität und Herstellung unterscheiden. (z.B. SynviscR, OstenilR, Hy-GAGR)
Anwendung: Je nach Substanz 3-5 Injektionen in 1-wöchigen Abständen. Die erhoffte positive Wirkdauer wird im Schnitt 6-12 Monate andauern.
Die wesentliche Risiken bestehen im allgemeinen Infektionsrisiko einer Punktion und in möglichen allergischen Reaktionen auf die Substanz.
Die Anwendung von Hyaluronsäure wird nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Bitte fragen sie Ihren behandelnden Arzt über Anwendung, Kosten und Risiken
2.) PSTR und PMT= Pulsierende Signale als elektromagnetische Felder
Moderne Arthrosetherapie
Die biologische Wirkung der pulsierenden energiereichen Magnetfeldsignalen (PMT od. PSTR) beruht auf der Verbesserung des Zellstoffwechsels.
Alle biologische Stoffwechselvorgänge jeder einzelnen Zelle basieren maßgeblich auf elektromagnetische Energie.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt, dass besonders pulsierende Signale als elektromagnetische Felder adäquate Reize auf den Stoffwechsel von Knorpel- und Knochenzellen ausüben.
Speziell die Tiefenwirkung der pulsierenden Magnetfeldtherapie (PMT) auf alle Körperteile erklärt den breiten Einsatzbereich.
PMT-Magnetfeld
Vorteile für den Patienten:
Schmerzfreie, nicht invasive Behandlung
Gelenkknorpelverbesserung
Schmerzlinderung
Gesteigert Beweglichkeit
Reparation und Regeneration von Gelenkstrukturen
Keine Nebenwirkungen bekannt
Anwendungsgebiete:
Gelenkverschleißerkrankungen - Arthrose
- Knie
- Schulter
- Sprunggelenk
- Hüfte
- Hand
Kniescheibenbeschwerden (Patellasyndrom)
Schulterarmbeschwerden (Impingement)
Achillessehnenbeschwerden
Rheumatische Gelenkbeschwerden
Chronische Sportverletzungen
Störungen der Wund- und Knochenheilung
Tennisellenbogen
Schmerzzustände bei Osteoporose
Neuralgien
Tendinosen und Insertionstendopathien
Schmerzhaft degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule
Gegenanzeigen: Herzschrittmacher und Schwangerschaft
Pulsierende Magnetfeldtherapie in unserer Praxis
Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass die Pulsierende Signaltherapie (PSTR) , die Pulsierende Magnetfeldtherapie (PMT) und die Variable Signaltherapie (VSTR) mit pulsierenden elektromagnetischen Signalen im Spektrum der sogenannten Resonanzfrequenzen (biologische Frequenz) zur Anregung von Zellstoffwechsel führen.
Diese neuen Erkenntnisse berechtigen zu der Annahme, dass auch geschädigter Gelenkknorpel zur Neuproduktion von Knorpelzellen angeregt werden können.
Die Anwendung von PMT zählt nicht zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen
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