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Anwendung bei
- Schulterschmerzen – Kalkschulter
- Fersensporn
- Achillessehnenschmerzen
- Tennisellenbogen
- Golferellenbogen
- Patellaspitzensyndrom
- Muskelschmerzen an der Hüfte
- Trochanter-Tendopathie
- Fasciitis plantaris (Fußsohlenschmerzen)
- Stoßwellenakupunktur
- Triggerbehandlung bei chronischen Nackenschmerzen und Muskelverspannungen
Die Möglichkeit der orthopädischen und unfallchirurgischen Schmerzbehandlung durch Stosswellen hat sich aus der Zertrümmerung von Nierensteinen in der Urologie entwickelt.
 Duolith SD 1 Kombinationsgerät für fokussiert und radiale Anwendung
Man unterscheidet zwei verschiedene Stosswellentherapiesysteme:
1.) Fokussiert hochenergetische (ESWT) Die Impulse (Schalldruckwellen) werden in der Tiefe des Körpers gebündelt (fokussiert). Diese Verdichtung der Stoßwellen verursacht die Freisetzung von durchblutungs- und heilungsfördernden Stoffen. Durch rhythmische und wiederkehrende Anwendung kann es zur Zerrüttung einer Verkalkung führen.

2.) Radial niederenergetisch (RSWT) Bereits nach 2-3 Behandlungen der schmerzhaften Kalkschulter, dem Tennisellenbogen und dem Fersensporn berichten über 80 % der Patienten über Schmerzfreiheit oder deutliche Schmerzverminderung.
Die Stoßwellentherapie ist weitgehend frei von Risiken, lediglich bei Tumorerkrankungen, Gerinnungsstörungen, Schwangerschaft und bei Patienten mit Herzschrittmachern sollte sie nicht durchgeführt werden.
Es sind in der Rege je nach Krankheitsbild drei ambulante Behandlungen notwendig. Der Arzt lokalisiert die Schmerzzone durch Tastbefund oder Stosswellenortung. Es wird ein Hautgel aufgetragen und der Schallkopf des Stosswellengerätes wird dann genau auf die betroffene Stelle eingestellt und das Gebiet mit Schallwellen weitgehend schmerzfrei beschossen. Eine Behandlung dauert ca. 10-15 Minuten. Der Abstand zwischen den Behandlungen beträgt ca. 7 Tage.
Kosten: Die Behandlungskosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen.
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